Rechtliche Rahmenbedingungen von Autobahnwerbung

Werbung ist und bleibt ein heißes Thema - zum Einen, weil gute Werbung Umsätze bringt, Kunden bindet und durchaus auch unterhaltsam sein kann, zum Anderen, weil Werbung gut platziert sein muss, um zu wirken.

BMW APPs auf Werbeformat PAL 12 Heckfläche

FALKEN TYRE auf Werbeformat PAL 12 Heckfläche

Rolladen7 auf Werbeformat PAL 12 Heckfläche

An manchen durchaus attraktiven Plätzen, wie zum Beispiel entlang von Autobahnen, ist Werbung in Deutschland und Österreich verboten. Doch nicht nur der Gesetzgeber will das so - auch Anrainerinitiativen setzen sich immer wieder für Werbeverbote ein. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für Autobahnwerbung? Welche Möglichkeiten bieten sich auf dieser Basis, um diese attraktiven Plätze zu nutzen? Und was sagen Anrainerverbände dazu?  

Autobahnwerbung ist ein brennendes Thema

Werbung ist und bleibt ein spannendes, oft auch kontroversielles Thema. Vor allem, wenn es um Werbung entlang von gut befahrenen Straßen und Autobahnwerbung geht, scheiden sich die Geister. Trotz klarer rechtlicher Rahmenbedingungen für Autobahnwerbung bzw. „Werbung entlang von Straßen“ gibt es Lücken, die genutzt werden und damit Anrainerinitiativen auf den Plan rufen. Was ist nun erlaubt, was nicht? Und wie kann man die „Werbefläche Straße“ nutzen, ohne in die Schusslinie zu geraten? Wir haben für Sie recherchiert.

Heiße Fragen - klare Antworten

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Autobahnwerbung bzw. „Werbung entlang von Straßen“ klar geregelt, jeweils in der Straßenverkehrsordnung. In Deutschland regelt §33 der Straßenverkehrsordnung sogenannte „Verkehrsbeeinträchtigungen“ und legt fest, dass außerhalb von geschlossenen Ortschaften jede Werbung verboten ist, die Verkehrsteilnehmer in erschwerender Weise ablenkt oder gar den Verkehr gefährdet. In Österreich regelt §84 der Straßenverkehrsordnung „Werbungen und Ankündigungen außerhalb des Straßengrundes“ und wird durch §82 mit Angabe diverser Bewilligungspflichten ergänzt.

Worauf diese rechtlichen Rahmenbedingungen hinaus laufen ist, dass außerhalb der Ortsgebiete ein bestimmter Abstand zu Straßen gewahrt werden muss, innerhalb dessen keine Werbetafeln und sonstige Werbeträger aufgestellt werden dürfen. Neben den nationalen Gesetzen gibt es auch zahlreiche Landesgesetze, die sich diesem Thema widmen und natürlich auch Möglichkeiten, diese Gesetze in einem bestimmten Rahmen zu dehnen. Das Anbringen von Werbung auf Häusern und Betriebsgeländen sowie transportable Werbetafeln stellen für viele Interessenten eine sinnvolle Alternative dar – doch besteht dabei immer wieder die Möglichkeit, sich mit den gewählten Maßnahmen nicht nur Freunde zu machen.

Wie viel – wie sinnvoll?

Immer wieder ruft ein „zu viel an Werbung“ Anrainerinitiativen auf den Plan – verständlicherweise, geht es doch um das direkte Lebensumfeld, in dem sich Menschen durch zu viel Kommerzialisierung beeinträchtigt fühlen. Warum also sollte man als Unternehmen, das Werbung platzieren möchte, potenzielle Kunden durch solcherlei Platzierungen verärgern, wenn es doch Möglichkeiten gibt, Werbung  wesentlich wirksamer auf die Straßen zu bringen?

Werbung wirkt, wenn sie auffällt, wenn sie Menschen zum Lachen, Staunen oder auch zum Nachdenken bringt, sprich, wenn sie mit Emotionen spielt. Menschen, die viel von Werbung umgeben sind – und das ist heutzutage fast jeder – werden auf bestimmte Werbeformen oder Werbekonzepte aufmerksam, weil diese sogenannt Eye Catcher beinhalten. Dies sind ungewöhnliche Bilder, Gestaltungselemente oder eine ungewöhnliche Größe, in der ein Produkt dargestellt wird. Solche „Hingucker“ in einem Umfeld zu positionieren, das weitestgehend werbefrei ist, bringt wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als Werbung in einem bereits mit Werbung gespickten Umfeld zu positionieren.

Werbung am Lkw – große Reichweite, hohe Aufmerksamkeit

Kreative Werbung auf einem fahrenden Lkw verursacht genau diesen „Hingucker-Effekt“. Der Autofahrer sieht in einem durch Lärmschutzmaßnahmen oft trostlos erscheinendem Umfeld etwas Buntes, etwas, das seine Aufmerksamkeit erregt und wird nach dem ersten Überraschungsmoment auch wissen wollen, WAS ihn überrascht hat. Plakatwerbung am Lkw funktioniert – und sie funktioniert am besten, wenn sie Menschen emotional berührt und in Bann zieht.
 

München, Februar 2014

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